UX/UI-Optimierung

UX/UI Best Practices für Websites

UX und UI Design für bessere Nutzererfahrung

Eine schöne Website reicht nicht – sie muss funktionieren. Ob es um Leadgenerierung, Produktverkäufe oder Branding geht: Die Nutzererfahrung (UX) und die Benutzeroberfläche (UI) entscheiden darüber, ob Besucher bleiben, klicken oder abspringen.

In diesem Artikel zeigen wir dir bewährte UX/UI Best Practices, mit denen du deine Website intuitiv, zugänglich und erfolgreich gestaltest – für bessere Conversions und zufriedene Nutzer:innen.

Tipp: Jede Sekunde zählt – schon eine kleine UX-Hürde kann Besucher:innen zum Absprung bewegen.

1. Klare Navigation & Seitenstruktur

Deine Besucher:innen sollten in Sekunden erkennen, wo sie sind und was sie tun können. Eine klare, intuitive Navigation ist das Rückgrat jeder guten Website.

Best Practices:

  • Hauptnavigation mit 5–7 Menüpunkten
  • Sticky-Header für schnelle Orientierung
  • Breadcrumbs auf Unterseiten
  • sichtbare Suchfunktion bei umfangreichen Inhalten
  • sprechende Menübezeichnungen („Kontakt“ statt „Interaktion“)

Wie du Besucher gezielt durch Seiten leitest, erfährst du auch im Beitrag über Landingpages optimieren für Ads.

Tipp: Zeige den wichtigsten CTA (z. B. „Termin buchen“) immer sichtbar – auch mobil.

UX/UI Best Practices für Websites

2. Mobile First denken

Mehr als 60 % der Webseitenaufrufe kommen von Mobilgeräten. Deshalb sollte die Mobile UX nicht nachträglich angepasst, sondern von Anfang an mitgedacht werden.

Mobile UX Tipps:

  • 1-Spalten-Layout
  • grosse klickbare Buttons
  • kurze Texte & klare Abstände
  • Sticky-CTA auf Produktseiten
  • Touch-freundliche Navigation

Warnung: Eine Desktop-zentrierte Seite wird bei Google schlechter bewertet – auch beim SEO-Ranking.

3. Gute Lesbarkeit als Grundvoraussetzung

Schriftarten, Kontraste und Abstände beeinflussen, ob Inhalte aufgenommen oder übersprungen werden.
Eine schlechte Lesbarkeit senkt die Verweildauer und damit auch die Conversion-Wahrscheinlichkeit.

Empfehlungen für gute Typografie:

  • Sans-Serif-Schriften (z. B. Inter, Open Sans, Roboto)
  • Mindestgrösse 16 px für Fliesstext
  • ausreichender Zeilenabstand (ca. 1.5)
  • starke Farbkontraste (mind. 4.5:1 laut WCAG)
  • keine Textblöcke über 5–7 Zeilen

Tipp: Verwende max. 2–3 Schriftgrössen pro Seite – das schafft Ruhe und Fokus.

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4. UX für Conversion: Nutzer gezielt leiten

UX bedeutet nicht nur „hübsch“, sondern „zielgerichtet“.Wenn du Leads, Anfragen oder Käufe willst, brauchst du psychologisch fundierte Trigger & smarte UI-Elemente.

Best Practices für Conversion-orientiertes UX/UI:

  • Kontrastreiche Buttons mit klarer Handlung („Jetzt starten“)
  • CTAs nach jeder Scroll-Sektion
  • Vertrauen durch Siegel, Bewertungen, Logos
  • Interaktive Elemente (Hover, Animation, Feedback)
  • Vermeidung von „toten“ Enden (z. B. leere Seiten oder ohne CTA)

Wie du Conversions sauber misst, erfährst du im Artikel Conversion Tracking für Kampagnen.

Tipp: CTAs, die das Bedürfnis des Users spiegeln („Jetzt kostenlos testen“) wirken stärker als generische Varianten.

5. Vertrauen durch Usability-Details stärken

Vertrauen entsteht durch kleine Dinge: Ladezeit, Fehlerfreiheit, Sicherheit und Erwartungskonformität.

Details, die Vertrauen schaffen:

  • schnelle Ladezeit (< 3 Sekunden)
  • SSL-Zertifikat & Datenschutz gut sichtbar
  • funktionierende Formulare mit Auto-Feedback
  • keine leeren Seiten oder 404-Fehler
  • klare Bestätigung nach Aktion (z. B. „Vielen Dank für deine Anmeldung“)

Tipp: Teste deine Website regelmässig mit echten Nutzer:innen – das deckt Schwachstellen auf, die Analytics nicht zeigt.

UX/UI ist mehr als Design – es ist Nutzerführung mit Wirkung

Gute UX/UI ist keine Spielerei – sondern massgeblich für den Erfolg deiner Website. Wer Nutzer:innen versteht, Inhalte klar strukturiert und den Fokus auf Interaktion legt, gewinnt Leads, Vertrauen und Sichtbarkeit.

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Häufige Fragen zu UX/UI Best Practices für Websites

Was ist der Unterschied zwischen UX und UI?

UX (User Experience) beschreibt das Nutzungserlebnis, UI (User Interface) ist das visuelle Interface – beides muss zusammenspielen.

Wie wichtig ist Mobile UX?

Extrem wichtig – Google bewertet primär mobile Seiten. Ohne mobile Optimierung verlierst du Rankings & Nutzer.

Was sind typische UX-Fehler?

Unklare Navigation, zu kleine Schrift, fehlende CTAs, langsame Ladezeit, überladene Seiten und verwirrende Formulare.

Wie kann ich meine UX testen?

Durch Heatmaps (z. B. Hotjar), A/B-Tests, Nutzertests oder Umfragen. Auch einfache Usability-Checks helfen.

Lohnt sich ein UX-Redesign?

Ja – schon kleine Änderungen an Navigation, Struktur oder CTA-Position können Conversions deutlich steigern.

Daniel Eugster

Daniel ist Kommunikationsdesigner mit einem geschulten Blick für Ästhetik und über 20 Jahren Erfahrung in der visuellen Gestaltung – ob in 2D oder 3D. Als kreativer Kopf mit technischem Verständnis entwickelt er Markenauftritte, Printprodukte und Animationen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren. Von Fotografie und Illustration bis Motion Design, von Character Development bis Corporate Identity: Daniel verbindet konzeptionelles Denken mit visueller Raffinesse. In diesem Blog gibt er Einblicke in seine Arbeitsweise – mit inspirierenden Projekten, praktischen Tipps und fundiertem Know-how aus der Welt der Gestaltung.

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